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Finanzieller Kollaps unvermeidbar?

Dieses Thema im Forum "Vereinsführung" wurde erstellt von Joe N, 14. Oktober 2002.

  1. Es steht wirklich ganz schlecht um den deutschen Fußball. Der Teuro mit seinen negativen Auswirkungen hat auch vor der Bundesliga nicht halt gemacht.

    Bundesliga im "finanziellen Abstiegskampf"

    Ich bezweifle, ob Netzer&Co. das Unausweichliche noch verhindern können. Obwohl in den deutschen Ligen in meinen Augen doch wesentlich besonnener gewirtschaftet wurde, steht der deutsche Fußball entweder bald vor einem ähnlichen Scherbenhaufen, wie in Italien oder, falls, wie UH sagt, wirklich massiv eingespart wird, könnte es gut sein, dass die BuLi für Stars und Sternchen noch mehr an Attraktivität verliert und das die Möglichkeit, echte Knaller zu verpflichten, in weite Ferne rückt.

    Auch eine Erhöhung der Eintritts- bzw. Dauerkartenpreise wird dann wohl zur Tagesordnung gehören.
     
  2. Das konnte nicht gut gehen... Die scheiss Spielerberater mit ihren vollkommen überzogenen und eigennützigen Gehaltsforderungen für Ihre Profis, haben diesen Wettlauf erst in Gang gebracht... Einige Bundesligaspieler sind das schwarze unterm Fingernagel nicht wert und verdienen sich trotzdem dumm und dämlich...
    Ich begrüsse die momentane Situation, denn jetzt muss endlich wieder mit "vernünftigen" Summen verhandelt werden!

    Besser ein Neuanfang ohne Millionäre auf der Bank...
    als die jetzige Situation!
    Raus mit dem Besen!
     
  3. Na und? Durch einen heilsamen Gesundschrumpfungsprozess wird die Liga eher wieder attraktiver! Es ist doch gerade das Wissen um die absurden Saläre der vagabundierenden Edellegionäre, das bei den Fans angesichts zweitligareifer Leistungen die Galle hochkommen lässt.
     
  4. Nach jeder Krise gehen in der normalen Wirtschaft ein paar Unternehmen Pleite. Da wird es in der Bundesliga auch den einen oder anderen treffen können. Na und! Stuttgart? HSV? Kaiserslautern? und welche Kanidaten kann es da noch geben? Hauptsache es trifft nicht unseren Sportverein und wir gehen vielleicht gestärkt aus der Krise hervor.
     
  5. Ich persönlich glaube nicht, dass Hertha zu den Vereinen gehört, die schwarze Zahlen schreiben.

    Des weiteren kann ich nur wie @grotte hoffen, dass die drohende Pleite der Liga eher gut tut.
     
  6. Hier ein aktueller Artikel aus der BZ, der auch ganz gut zum Thema paßt. Wenn der Schuldenstand tatsächlich dem hier genannten Betrag entsprechen sollte, sind ja in Zukunft vermutlich keine großen Sprünge mehr drin und die Qualifikation zur CL wird fast Pflicht...

    Bundesliga-Finanzkrise +++ Krisengipfel aller Klubs? +++ Der Aufsichtsrat tagt
    Hertha: Neuer Schulden-Rekord

    Berlin - Es könnte einer dieser Nachmittage werden, die nicht enden wollen. Heute trifft sich Herthas Aufsichsrat auf der Geschäftsstelle. Der einzige Tagesordnungspunkt: Die Bilanz des Wirtschaftsunternehmens Hertha.

    Im Vorfeld der Mitglieder-Hauptversammlung (Montag, 19 Uhr, ICC) soll Ingo Schiller die Bücher offen legen. Der Finanz-Boss hatte schon angenehmere Termine: Herthas Schuldenstand ist auf einem Rekord-Hoch angelangt.

    Auf über 25 Mio Euro sollen sich die Verbindlichkeiten inzwischen belaufen. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 23 Mio Euro. Schiller wollte sich gegenüber der zu Zahlen nicht äußern: "Warten Sie bitte bis Montag ab."

    Die Zurückhaltung hat seine Gründe, vor allem die Kirch-Krise setzte der Bundesliga zu. Gestern forderte Leverkusens Finanzmanager Wolfgang Holzhäuser in der FAZ einen "Schulden-Ausschuss". Seine Wunschthemen: Gehaltsobergrenzen für Spieler, Suche nach neuen Finanzquellen.

    Und wie steht Hertha da?

    Die TV-Gelder fielen um gut 20 Prozent (von 23 auf knapp 19 Mio Euro). Das drückt auf die Klub-Bilanz. Dazu blieb der Zuschauerschnitt in der Liga um fast 6000 Fans hinter den Erwartungen zurück. Das frühe Aus im UEFA-Cup (in der 3. Runde gegen Genf) kostete die Möglichkeit, zusätzliches Geld einzunehmen, dass die Bilanz aufgebessert hätte.

    Schiller (und auch Manager Dieter Hoeneß) werden ihren Aufsichtsräten heute berichten, dass sich Hertha auf hohem Niveau stabilisiert habe.

    Allerdings: Der Umsatz dürfte sich auf etwa 50 Mio Euro belaufen - das ist der zweite Rückgang in Folge (Vorjahr: 53 Mio Euro, 1999/2000: 54,5 Euro). Ohne Champions League ist ein neuer Anstieg vorerst nicht in Sicht.

    Gute Arbeit leisteten Herthas Sponsorenjäger. In Zeiten der Wirtschaftsflaute gelang es, die Zahl von 8 offiziellen Partnerschaften zu halten. Jede ist mit knapp 1 Mio Euro dotiert. Zuletzt stieß die Fluggesellschaft LTU dazu.

    Schiller und Hoeneß werden nicht müde zu betonen, dass Hertha als Gesamtverein gesund ist. Klar: Durch die Sanierung der Geschäftsstelle und das neue, hochmoderne Trainingszentrum wurden weitere Substanzwerte geschaffen. Und: Hoeneß ging maßvoll mit den Millionen um. Zahlte nur für Arne Friedrich eine Ablösesumme (1,8 Mio Euro). Luizao kam ablösefrei, verdient allerdings pro Jahr über 2 Mio Euro.

    Ärgerlich für Schiller: Eigentlich hätte heute auch der Beteiligungsschuss tagen sollen, der die KG kontrolliert. Doch der Termin platzte kurzfristig, weil mehrere Ausschuss-Mitglieder verhindert sind. Jetzt muss Schiller deren Zustimmung zur Bilanz wohl einzelnd einholen - per Fax.
     
  7. Ich erinner mich an einen Eintrag von mir, wo ich was von 20 Millionen erzählt hab, aber bei den Summen Spielt das ja keine rolle mehr . Nicht mehr lang und wir spielem im Bewag-Stadion.
    Na mal sehen, wer zum ausverkauf der Liga kommt.
    Ich ahne fürchterliches.
     
  8. Naja, ob 23 Mios oder 25 Mios VBK. Das spielt dann wohl tatsächlich keine Rolle mehr. Die neuen Zahlen und nicht positiven Entwicklungen resultieren größtenteils aus den verpassten Wettbewerbszielen in der letzten Saison(vorzeitiges bzw. zu frühes Aus im UEFA-Cup und DFB-Pokal, keine CL).

    Wenn ich höre, dass DH von einem "gesunden Verein" spricht, kommt mir echt die Galle hoch. Das ist ein Drahtseilakt erster Güte, bei dem keine großen Sprünge mehr möglich sind und sich [kein Aussetzer mehr geleistet werden darf. Das jüngste Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Kiel muss ihn doch schon im höchsten Maße schlecht schlafen lassen.

    Im Großen und Ganzen kann man @stumpy nur beipflichten. Die CL wird diese Saison unter den gegebenen, aber vorher durchaus bekannten, Vorraussetzungen zur absoluten Pflicht.
     
  9. In der MoPo von heute liest sich das Ganze aber völlig anders. Im Endeffekt weiss man es wohl erst, wenn die Mitglieder die Bilanz auf dem Tisch haben. Immerhin wurden im letzten Jahr ja auch mal Vermögenswerte geschaffen.
     
  10. von transfermarkt.de kopiert:

    18.11.2002 21:53
    Quelle: dpa


    Hertha verbucht Rekordumsatz von 60 Millionen Euro


    Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in
    Deutschland hat Fußball-Bundesligist Hertha BSC im zurückliegenden
    Spieljahr einen Rekordumsatz von 60 Millionen Euro erzielt. Darüber
    berichtete Geschäftsführer Ingo Schiller am Montagabend auf der
    Jahreshauptversammlung des 110 Jahre alten Traditionsvereins. Im
    gleichen Zeitraum seien die Verbindlichkeiten von 15,2 auf 16,9
    Millionen Euro gestiegen.

    Dieter Hoeneß, Manager und Vorsitzender der Geschäftsführung der
    Kapitalgesellschaft, forderte vor den 567 anwesenden Mitgliedern, die
    Kirch-Krise nicht nur als Risiko, sondern auch als Chance zu
    begreifen, um den Verein weiter zu einer europäischen
    Spitzenmannschaft zu entwickeln. Zugleich kündigte der Manager für
    die kommende Spielzeit eine Verkleinerung des Kaders an.

    gruß
    hanse
     
  11. Der SV Werder hat im vergangenen Jahr immerhin 3,6 Mio Verlust gemacht. Das sind 7 Mio DM! Gigantische Zahlen für einen Verein mit 40 Mio Umsatz. Wohlgemerkt Verlust, nicht Umsatzrückgang.
    Die Lage scheint ligaweit richtig ernst zu sein.
    Trotz aller Probleme kann man schon sagen, daß Hertha bei den Finanzen mit 60 Mio Umsatz in der Buli auf Platz 3-5 mitspielt. Der Nike-Deal ist da schon ein wichtiger Meilenstein. Fehlt nur noch die Leistung auf dem Platz, sonst kann man bei den Finanzen noch soviel konsolidieren. Irgendwann klappt dann das Kartenhaus auch zusammen.
     
  12. Quelle: dpa vom 20.12.2002

    ZitatHarter Winter für Bundesligisten: «Jeden Euro drei Mal umdrehen»

    Viele Fußball-Bundesligisten stehen vor einem
    harten Winter. Nach Jahren scheinbar unbegrenztem Umsatz-Wachstums,
    explodierender Spielergehälter und steigender TV-Einnahmen hat die
    Wirtschaftskrise in diesem Jahr nun auch die deutschen Proficlubs
    erwischt. Seit der Kirch-Pleite im Frühjahr und TV-Mindereinnahmen
    von 70 Millionen Euro sind Insolvenz, Rezession, Stellenabbau und
    Arbeitslosigkeit zu gängigen Vokabeln in der Bundesliga geworden. Von
    spektakulären Transfers und Ablöserekorden spricht niemand mehr.
    Sparen steht ganz oben auf der Agenda in der Winterpause.
    Gehaltsreduzierung, Prämienkürzungen und die Verkleinerung der Kader
    sind keine Tabuthemen mehr. Auf 600 Millionen Euro werden die
    Schulden der 36 Proficlubs geschätzt.

    «Wir müssen jeden Euro drei Mal umdrehen», sagt Präsident Karl-
    Heinz Wildmoser vom TSV 1860 München. Was er sagt, gilt für die
    meisten Vereinschefs. Jüngsten Erhebungen zu Folge sollen die 18
    Erstligisten durchschnittlich mit 24 Millionen Euro verschuldet sein.
    In Fällen von Misswirtschaft wie beim 1. FC Kaiserslautern ist der
    Schuldenstand weit höher. In der 2. Bundesliga sieht die Lage für
    viele Clubs wie beim Karlsruher SC, dem SSV Reutlingen oder dem SV
    Waldhof Mannheim ebenfalls bedrohlich aus.

    Wolfgang Holzhäuser, Finanzchef bei Bayer Leverkusen und Mitglied
    im Vorstand der Deutschen Fußball-Liga (DFL), sagte schon im
    November, dass «der Tag nicht mehr fern ist, da hier und da akute
    Zahlungsprobleme drohen». Dennoch glaubt er: «Die Bundesliga ist ein
    ungebrochen starkes Produkt. Das werthaltigste, das ich kenne.» Auch
    DFL-Aufsichtsratschef Werner Hackmann ist überzeugt: «Es gibt keine
    Krise und auch kein Chaos, sondern eine ernste Lage, auf die sich die
    Vereine einstellen müssen.» Beide schlagen den Vereinen vor, die
    Grundgehälter zu senken zu Gunsten der Leistungsprämien.

    Einige Clubs versuchen bereits, ihre kickenden Angestellten zu
    einem Gehaltsverzicht zu bewegen. Eine rechtliche Handhabe haben die
    Arbeitgeber nicht. Die Verantwortlichen des FC Energie Cottbus
    bemühen sich seit Wochen um eine Verständigung mit ihren Profis über
    eine Gehaltsreduzierung. Ein erster Anlauf, das Salär um 20 Prozent
    zu kürzen, wurde von den Spielern abgelehnt. Nun deutet sich eine
    Einigung bei acht Prozent Einbuße an. Kommt es nicht zu einem
    Übereinkommen, drohen dem Bundesliga-Letzten nach Ansicht von Manager
    Klaus Stabach schon bald Zahlungsprobleme.

    Der VfB Stuttgart, offiziell mit 16,6 Millionen Euro belastet,
    zahlte im ersten Teil der Saison nur einmal Prämien an die Spieler
    aus. Für das Erreichen des Achtelfinals im UEFA-Pokal gab es 7000
    Euro für jeden Akteur. Durch die Erfolge im Europacup nahm der Verein
    zudem rund 2,5 Millionen Euro ein. Die Forderung nach Gehaltsverzicht
    des am Mittwoch entlassenen Sportdirektors Rolf Rüssmann wurde von
    den Spielern abgelehnt. Talente wie Kevin Kuranyi haben ohnehin
    niedrige Grundgehälter.

    Auch die Profis des 1. FC Nürnberg müssen sich mit weniger Prämien
    begnügen. Auf rund 50 Prozent verzichten die Spieler. Und selbst
    Branchenprimus Bayern München denkt nach seinem Aus in der lukrativen
    Champions League ans Sparen. «Den Spielern fehlt dieses Jahr
    gegenüber einem sehr erfolgreichen Jahr wahnsinnig viel Geld», sagte
    Manager Uli Hoeneß. Die Jahresleistungsprämien seien nach Einsätzen
    gestaffelt. Wenn ein Spieler statt 25 nur 21 Spiele bestreitet,
    verliert er 20 Prozent - rund 100 000 Euro. «Es tut weh, aber zum
    Sozialfall wird keiner», meinte Hoeneß.

    Beinahe jeder Verein der 1. Bundesliga will seinen Kader
    reduzieren. Im Schnitt will jeder Club drei Spieler abgeben, schätzt
    Bayer-Manager Reiner Calmund. Das wären 54 Profis, die sich auf die
    schwierige Suche nach einem Arbeitgeber machen müssen. Das Angebot an
    Fußballern wird immer größer.

    Im Vergleich zum europäischen Ausland ist die Lage der Bundesliga
    allerdings noch entspannt. In Italien wird die Verschuldung auf 2,5
    Milliarden Euro geschätzt. Lazio Rom ist nicht der einzige
    Traditionsverein, der vor dem Aus steht. In Belgien hat es den
    früheren Europapokalsieger KV Mechelen in den Abgrund gerissen. Die
    Pleite des TV-Senders ITV hat in England etliche zweit- und
    drittklassigen Proficlubs an den Rand des Ruins getrieben
     
  13. Wenn wir im UEFA-Cup nicht noch weiter kommen, werden bei Hertha sicher auch kleinere Brötchen gebacken. Und falls wir dann den 2003er Wettbewerb nicht erreichen...
     
  14. Also dieses Thema bereitet mir auch ernsthafte Sorgen! Ich halte aber diesbezüglich D.Hoeness für einen fachlich kompetenten Manager mit guten Kontakten zu wichtigen Sponsoren, wenn es denn mal wirklich eng für Hertha werden sollte!
    Aber so wie bisher kann es nicht weitergehen... da sind wir uns wohl einig!
     
  15. Quelle: dpa

    Zitat:Bundesliga droht langfristig Minus - Ausstieg aus TV-Vertrag möglich

    Der Fußball-Bundesliga drohen weitere
    Einnahmeverluste aus dem Fernseh-Geschäft. Weil die Lizenzsummen aus
    dem derzeit gültigen TV-Vertrag nicht zu refinanzieren sind, prüft
    die Infront Sports & Media AG mit ihrem Minderheitgesellschafter
    Günter Netzer offensichtlich, die erst vor kurzem erworbenen
    Bundesliga-Rechte wieder zurückzugeben. Tom Bender von der Deutschen
    Fußball-Liga (DFL) versicherte am Sonntag, dass die Vereine nicht
    unmittelbar betroffen und die Einnahmen von jährlich 290 Millionen
    Euro bis 2004 gesichert seien. Die Prüfung der Rückgabe an die
    insolvente Kirch-Media macht aber deutlich, dass die Proficlubs
    langfristig mit noch weniger Geld rechnen müssen.

    Infront hat nach Angaben des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel»
    Optionen, am 31. Januar oder am 31. März 2003 aus dem Vertrag
    auszusteigen. Die Bundesliga-Rechte würden dann an die insolvente
    Kirch-Media und ihre Gläubiger zurückfallen, die wiederum einen neuen
    Käufer suchen müssten. Kernproblem ist, dass Sat.1 mit der
    Bundesliga-Berichterstattung seit Jahren Minus macht und bei den
    derzeitigen Kosten ein Ausstieg immer wahrscheinlicher wird. Ohne
    entsprechende Einnahmen aus dem so genannten Free-TV-Geschäft würde
    auch Infront als Zwischenhändler kein Geschäft machen können.

    «Es gibt noch keine Preisvorstellungen», sagte Sat.1-Sprecherin
    Kristina Faßler am Sonntag. Im ersten Quartal des neuen Jahres werde
    es voraussichtlich eine Entscheidung über die Zukunft von «ran»
    geben. Faßler dementierte die «Spiegel»-Meldung, dass Sat.1 nur noch
    50 Millionen statt bisher 80 Millionen Euro für die Erstrechte im
    Free TV zahlen will. Angesichts der Werbekrise ist kein anderer
    Sender in Sicht, der Infront eine Lizenzsumme in dieser Höhe zahlen
    könnte.

    Das Konsortium mit Netzer und anderen Managern sowie den
    Geldgebern Robert Louis-Dreyfus und Jacobs AG, das sich vom 1. Januar
    an offiziell Infront nennt, hatte das Sportrechte-Geschäft im Oktober
    erworben. Als Nachfolgerin der KirchSport AG besitzt Infront ein
    riesiges Rechtepaket, in dem neben der Fußball-WM 2006 auch die
    Bundesliga enthalten ist. Die 36 Profivereine erhalten daraus
    insgesamt 580 Millionen Euro für die laufende und für die kommende
    Bundesliga-Saison.

    «Der Vertrag mit uns ist nicht kündbar, und es gibt keine
    Ausstiegsklausel», sagte Bender. Die Zahlungen sollen, anders als im
    alten Vertrag, abgesichert sein. Auf Grund der Kirch-Insolvenz hatte
    die DFL einen neuen Kontrakt abgeschlossen, der eine Reduzierung der
    TV-Einnahmen um rund 30 Prozent bedeutete.Falls Netzer&Co. die Rechte wieder zurückgeben, wird das für einige Vereine in der zweiten, aber auch in der ersten BuLi das Ende bedeuten. Ich habe heute morgen ein Bericht im Inforadio gehört, nachdem beispielsweise Energie Cottbus Insolvenz anmelden müsste.

    Normalerweise wäre ein Backen mit kleineren Brötchen begrüßenswert. Ob es aber überhaupt dazu kommt, ist zumindest anzuzweifeln. Wenn man sich alleine nur die fast unverändert hoch dotierten, laufenden Verträge einiger Spieler betrachtet, könnte im Höchstfall neu verhandelt werden, wenn diese Verträge in absehbarer Zeit auslaufen. Bis dahin könnte es allerdings fast zu spät sein.
     
  16. Na ja, aber immerhin direkt dahinter auf Platz 4. Wir könnten mit Huubs Gehalt fast die Trainer der Mannschaften auf den Plätzen 4 bis 6 der Bundesliga zusammen finanzieren. Dann könnte ein Triumvirat aus Trainern, die derzeit allesamt erfolgreicher als Stevens sind, die Mannschaft zusammenstellen. Das müsste uns doch entscheidend stärken, oder?
     
  17. Platz 4 ist doch wohl mindestens unser Anspruch. Im Bereich Umsatz dürften wir ähnlich liegen. Generell will ich auch nicht allzu viel über das Trainergehalt sinnieren. Die 2 Mio für Stevens sind sicher ein ganze Menge Holz, aber verglichen mit unseren Starspielern ohne Leistung wie Beinlich etc. noch im Rahmen, auch wenn das bei den Größenordnungen peinlich klingt. Zumindest hat Stevens für das Gehalt einen hohen Arbeitszeitfaktor, auch wenn das im Moment neben dem UEFA-Cup der einzig positive Leistungsnachweis des Angestellten H. S. ist.
    Interessant finde ich die Bezahlung der Eintagsfliege Neururer. Nicht schlecht für den kleien Vfl.
     
  18. Außerdem würde es für diese Trainer dann nur einen Dienstwagen geben. Einen VW-Bus.
     
  19. Quelle: sport1.de vom 14.01.2003

     
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