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Araber, Manchester City, Ferrari und Hertha

Dieses Thema im Forum "Transfers" wurde erstellt von Der alte Mann am Meer, 28. April 2012.

  1. Mögliches Engagement bei Bundesligaclub[h=1]Fluglinie Etihad will bei Hertha BSC einsteigen[/h]In der Bundesliga droht Hertha BSC Berlin der Abstieg. Doch finanziell winkt dem Verein der Aufstieg in eine Liga mit Manchester City und dem Formel-1-Team von Ferrari. Denn deren Sponsor Etihad plant auch einen Einstieg bei der Berlinern.
    Von Ulrich Leidholdt, ARD-Hörfunkstudio Amman
    Warum will eine aufsteigende Fluglinie beim potentiellen Bundesliga-Absteiger einsteigen? Auf den ersten Blick scheint das nicht normal. "Insbesondere im Abstiegskampf braucht man auch erfahrene Kräfte", sagt Otto Rehhagel, der Trainer von Hertha BSC Berlin. Die haben die Vereinigten Arabischen Emirate: Emirates und Etihad, die Airlines aus Dubai und Abu Dhabi, räumen den umkämpften internationalen Flugmarkt ganz schön ab.
    [h=2]Air Berlin bahnte Kontakt an[/h][​IMG][​IMG]Etihad will nach neun Jahren erstmals positive Zahlen schreiben.Erst neun Jahre in der Luft, will Etihad dieses Jahr erstmals positive Zahlen schreiben - auch nicht gerade eine Übereinstimmung mit Hertha. Deren Sponsor Air Berlin knüpfte den Kontakt, der den nicht nur sportlich angeschlagenen Berlinern bis zu 15 Millionen Euro vom Golf in die Kasse spülen soll. Bei Deutschlands zweitgrößter Airline ist Etihad mit 30 Prozent schon an Bord, jetzt will man Anteile selbst eines möglichen Zweitligisten. Das hat wohl weniger mit der Attraktivität von Clubs wie Sandhausen oder Ingolstadt zu tun, sondern eher mit dem neuen Hauptstadt-Flughafen. Da will man die eigene Marke bekannter machen.
    Aber immer mit Augenmaß - was Risiken angeht, schätze man in Abu Dhabi eher Bodenhaftung, auch bei Senkrechtstartern, weiß Blogger Ahmed al Atar aus den Emiraten. "Abu Dhabi wird es nicht riskieren, die Region zu destabilisieren, um kurzfristige Ziel durchzusetzen", sagt er.
    [h=2]Hertha neben Manchester City und Ferrari[/h]Wobei Hertha mit der Finanzspritze von Etihad wenigstens sponsortechnisch erstklassig bliebe: Die Golfis sind bereits Werbepartner von Manchester City und Ferrari. Bei den Roten Rennern könnte Hertha allerdings angesichts von viel Luft nach oben schwindlig werden - werben die Überflieger aus Abu Dhabi und die Formel-1-Profis aus Italien doch mit ähnlichen Ambitionen: Ferrari und Etihad wollten immer die besten sein, hätten immer den Sieg vor Augen.
    Wolfgang Sidka, der früher bei den Blau-Weißen Bundesliga spielte und später lange Clubs in den Golfstaaten trainierte, macht eine andere Rechnung auf, warum ein deutscher Durchschnitts-Club so attraktiv für Manager aus den Emiraten sein kann. "Wir haben ja das Image, für deutsche Wertarbeit zu stehen: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Disziplin", sagt er. "Wenn man anständig bezahlt wird, anständige Arbeit abzuliefern. Ich glaube, das ist der Grund, das wollen die auch. Meine Erfahrung sagt, wenn man nicht drum kämpft, dann will man das auch nicht. Und die wollen, dass man kämpft und das durchsetzt. Dann bekommt man auch ihren Respekt."
    [​IMG][​IMG]Trainer Rehhagel befürwortet ein Engagement von Etihad.Allerdings auch ihre Mitsprache. Der rettende Investor des verschuldeten Hauptstadt-Clubs könnte dessen Geschicke künftig mitbestimmen. Doch Bedenkenträger wird Herthas Noch-Trainer da mal wieder mit der erfahrenen Gelassenheit seiner 73 Jahre strafen. "So lange man eine Chance hat, muss man sie wahrnehmen", sagt Rehhagel.
    [h=2]Konzernname als Problem[/h]Zum entscheidenden Hindernis für die Golf-Araber könnte aber noch ihr Name werden. Denn Etihad heißt auf Deutsch Union. Und gegen den Zweitligisten aus dem Osten, den 1. FC Union, könnte schon bald ein Derby drohen. Vor zwei Jahren, bei Herthas letztem Unterklassen-Gastspiel, ging das Duell im heimischen Olympiastadion bitter verloren.
    • Wolfgang Sidka, der früher bei den Blau-Weißen Bundesliga spielte und später lange Clubs in den Golfstaaten trainierte, macht eine andere Rechnung auf, warum ein deutscher Durchschnitts-Club so attraktiv für Manager aus den Emiraten sein kann. "Wir haben ja das Image, für deutsche Wertarbeit zu stehen: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Disziplin", sagt er. "Wenn man anständig bezahlt wird, anständige Arbeit abzuliefern. Ich glaube, das ist der Grund, das wollen die auch. Meine Erfahrung sagt, wenn man nicht drum kämpft, dann will man das auch nicht. Und die wollen, dass man kämpft und das durchsetzt. Dann bekommt man auch ihren Respekt."
      [​IMG][​IMG]Trainer Rehhagel befürwortet ein Engagement von Etihad.Allerdings auch ihre Mitsprache. Der rettende Investor des verschuldeten Hauptstadt-Clubs könnte dessen Geschicke künftig mitbestimmen. Doch Bedenkenträger wird Herthas Noch-Trainer da mal wieder mit der erfahrenen Gelassenheit seiner 73 Jahre strafen. "So lange man eine Chance hat, muss man sie wahrnehmen", sagt Rehhagel.
      [h=2]Konzernname als Problem[/h]Zum entscheidenden Hindernis für die Golf-Araber könnte aber noch ihr Name werden. Denn Etihad heißt auf Deutsch Union. Und gegen den Zweitligisten aus dem Osten, den 1. FC Union, könnte schon bald ein Derby drohen. Vor zwei Jahren, bei Herthas letztem Unterklassen-Gastspiel, ging das Duell im heimischen Olympiastadion bitter verloren.
      • Quelle ARD vom 26.04. 2012
     
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